New York, New York

“Ich war noch niemals in New York, … ”

Wer kennt nicht diesen Hit von Udo Jürgens? Tja und ich kann seit diesem Jahr die erste Strophe des Refrains nicht mehr mitsingen. Im April war ich mit 3 anderen Mädels für eine Woche in New York.

Was soll ich sagen? Es ist genau so, wie man es sich vorstellt: Hohe Häuser, die in den Himmel ragen und bei dem einen schon schlecht wird, wenn man nach oben schaut. Fast Food an jeder Ecke, egal was man aß, es gab kein kulinarisches Highlight. Strengere Kontrollen bei der Einreise, mit Fingerabdruck aller Finger der rechten Hand und einem Foto. Immer Stau in den Straßen Manhattans und viel los in der U-Bahn,die wie fahrende Brotdosen aus Alu aussehen. Usw.

Mir persönlich hat die Stadt nicht so gefallen. Die Menschen sind sehr unhöflich, wenn sie nichts von dir wollen. Da geht es in anderen Metropolen, wie London, viel netter zu. Was unheimlich genervt hat war das Tip-Glas (Trinkgeld-Glas). Es stand einfach überall, auch im Supermarkt … Auch U-Bahn fahren ist dort alles andere als einfach. Am Wochenende wird immer gebaut und da kann es passieren, dass die nächsten 4 Stationen nicht angefahren werden. Dies wird dir durch einen Zettel, der an einer Säule in der U-Bahn hängt, mitgeteilt. Und selbst wenn man dann einen Zug gefunden hat, kann es sein, dass es ein Express-Zug ist. Solche Züge halten nicht überall an. Dies bekommt man meist erst mit, wenn man im Zug sitzt.

Natürlich haben wir uns viele Sehenswürdigkeiten angeschaut: Freiheitsstatue, Brooklyn Bridge, Rockefeller Center, oben auf dem Top of the Rock bei herrlichem Sonnenuntergang, haben ein Broadway Musical angeschaut, waren auf Coney Island (allerdings hatte der Freizeitpark ausgerechnet da geschlossen), waren im Central Park spazieren, waren am ‘Ground Zero’ (sehr beeindruckend), sind die Wall Street entlanggelaufen, haben viele Bekloppte auf dem Time Square gesehen – unter anderem den nackten Cowboy, waren im Trump Tower – ja der ist innen wirklich orange, im Chelsea Market Mittag gegessen – okay, das war mal lecker ;) , die High Lane entlang gelaufen, Grand Central Station angeschaut, haben im Coyote Ugly auf der Theke getanzt, ich war im “American Museum of Natural History – aus dem Film ‘Nachts im Museum’.

Als ich wieder zu Hause war, hab ich mir erstmal 2 Bananen gekauft und gleich vorm Supermarkt verschlungen. Denn mit Obst und Gemüse sieht es in New York nicht gut aus – sehr teuer und manchmal auch nicht frisch.

Fazit: Es war ein schöner Ausflug mit den Mädels, hat Spaß gemacht, aber unbedingt nochmal hin muss ich da jetzt nicht ^^

Ward ihr schon Mal in New York? Wollt ihr Bilder sehen und wenn ja, welche?

 

Zuhause auf kulinarischer Reise um die Welt (21) – Nachtrag: Ungarn

Ungarischer Kuchen – Szekler Kuchen

Total easy zubereitet und lecker!

Teig
Mehl 420 g
Butter 280 g
Eier 2
Zucker 40 g
Belag
Marmelade, säuerliche z.B. Johannisbeermarmelade, ich habe Hagebutte genommen
Eier 6
Zucker 400 g
Haselnüsse, gemahlen 4200 g

Aus den Teigzutaten einen Mürbteig kneten und diesen auf einem großen Backblech auslegen, dabei darauf achten, dass auch ein kleiner Rand nach oben steht. Den Boden nun ca. 10 Minuten bei 180°C vorbacken. Hierbei sollte man darauf achten, dass Luftblasen, unter dem Teig z. B. mit einer Gabel sofort aufgepiekst werden, um später einen schönen, ebenen Boden zu erhalten.

Den leicht abgekühlten Teig mit der Marmelade bestreichen.
Für den Belag die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, die Haselnüsse hinzugeben und die Masse auf den Teig streichen.

Den Kuchen nun bei 180°C Umluft nochmals ca. 20 Minuten backen.

Jó étvágyat!

PS: Hab leider vergessen ein Bild zu machen.

Zuhause auf kulinarischer Reise um die Welt (20) – Mexiko

Mexikanischer Schichtsalat

Hab ich recht fix gemacht, allerdings war meine Schüssel zu groß. Macht sehr gut satt und ist schnell alle, weil lecker ;)

Zutaten
Olivenöl (oder anderes Öl)
1 EL
Zwiebel, ganz 1
Knoblauchzehen 2
Hackfleisch 500 g
Mais 2 Dosen
Kidney-Bohnen 2 Dosen
Salsa-Sauce/ Mexikanische Grillsauce (ich hab Steaksoße gekauft)
1 Flasche
Eisbergsalat
1
geriebener Käse 250g
Schmand/ Crème fraîche
2 Becher
Nacho-Chips 1 Tüte

1 Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln bzw. hacken. Beides in eine Pfanne geben und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Danach Hackfleisch hinzugeben und gut durchbraten lassen. Das Hackfleisch sollte man eventuell nachwürzen. Alles in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
2 Anschließend schichtweise eine Dose Mais und eine Dose Kidney-Bohnen sowie eine halbe Flasche Salsa-Sauce drübergeben. Das Gleiche nochmal.
3 Nun den Eisbergsalat waschen, zerkleinern und in der Schüssel schichten. Die Crème fraîche wird auf die letzte Lage Salat verteilt, darauf kommt dann der geraspelte Käse.
4 Die Nacho-Chips werden sodann zu drei Viertel zerbröselt und als letzte Schicht auf den Salat gegeben. Die restlichen Nachos werden oben in den Salat gesteckt – quasi als Dekoration.
5 Den Schärfengrad kann man freilich variiren, indem man zum Beispiel Chili- Kidney-Bohnen nimmt, oder mehr Salsa-Sauce. Auch beim Knoblauch hat man natürlich freie Hand.
Der Salat sollte am gleichen Tag noch gegessen werden, da sonst die Nachos weich werden. Oder man hebt sich paar Nachos,auf, um das Knuspererlebnis auch am nächsten Tag zu haben ;)

Zuhause auf kulinarischer Reise um die Welt (18) – Nachtrag: Italien

Tiramisu-Torte

Etwas aufwendiger, aber verdammt lecker! Hab ich zufällig im Fernsehen gesehen und gegoogelt und das Rezept auf italienisch gefunden. Es ist also von mir übersetzt wurden.

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Teig
Mehl (sehr fein) 285 g
Backpulver 1 ½ TL
Zucker 200 g
Eier 4
Weinstein 1/4 TL
Pflanzenöl 100 ml
Kaffee 200 ml
Salz Prise
Vanilleextrakt 1 TL
Kakaopulver
Créme
Mascarpone 250 g
Sahne 250 ml
Puderzucker 90 g

 

  1. Mehl + Backpulver + 100 g Zucker vermengen
  2. Eigelb + Öl + 100 ml Kaffee + Salz + Vanille mixen und dann mit der Mehlmischung verrühren
  3. Eiweiß steif schlagen + Weinstein rein + restlicher Zucker
  4. die Eiweißmischung in die Teigmischung langsam unterheben
  5. den Teig halbieren und in jeweils eine runde, gefettet und bemehlte Springform einfüllen
  6. Bei 180° C circa 20-25 Minuten backen
  7. Rausholen und beide Teige in der Form mit dem restlichen Kaffee bestreichen
  8. Sahne steif schlagen (zur Not mit Sahnesteif nachhelfen)
  9. Sahne in die Mascarpone + Puderzucker dazu
  10. Kuchen aus Springform und auf Teller trapieren
  11. dann die Mascarponemischung weniger als die Hälfte darauf + Kakao darüber streuen (mit Sieb)
  12. dann den nächsten Kuchen darüber + Schicht Mascarponemischung und auch einmal um den gesamten Kuchen + wieder Kakao darüber

Kein Alkohol, sehr fluffig und schmeckt sehr leicht. Ein Traum einer Torte :)

Zuhause auf kulinarischer Reise um die Welt (15) – Griechenland

Portokalopita (Griechischer Orangenkuchen aus Filoteig)

Sirup
Zucker 200 g
Wasser 150 ml
Orange 1 unbehandelt, ausgepresst
Zimt 1 TL
Kuchen
Filoteig  (Strudelteig) 500 g, gibt es im Kühlregal
Orangen 3 unbehandelt
Eier 5
griechischer Joghurt 200 g
Olivenöl 180 ml
Zucker 100 g
Backpulver 1 EL

  1. Für den Sirup alle Zutaten inklusive ausgepresste Orangenhälften in einen kleinen Topf geben. Zum Kochen bringen und 8 Minuten sprudelnd kochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ich habe die Zutaten vom Sirup bereits halbiert. Das wäre sonst noch süßer geworden.
    In der Zwischenzeit den Kuchen zubereiten.
  2. Ofen auf 180 C vorheizen. Eine 20×30 cm große Backform (ich hab ein normales Blech genommen) oder eine Backform vergleichbarer Größe mit Olivenöl einfetten.
  3. Filo aus der Packung nehmen und jedes Blatt einzeln grob mit den Händen zerreißen und direkt in der Backform verteilen. Den Teig etwas austrocknen lassen und in der Zwischenzeit die Orangen zubereiten.
  4. Eine Orange horizontal (anstatt vertikal wie sonst üblich) halbieren. Jede Hälfte in dünne Scheiben schneiden und für die Deko beiseite legen. Die restlichen Orangen fein abreiben und auspressen.
  5. Orangensaft, Schale, Eier, Joghurt, Olivenöl, 100 g Zucker und Backpulver in der Küchenmaschine oder im Blender bei hoher Stufe verarbeiten, bis die Mischung schäumt.
  6. Die Mischung auf den Filoteig gießen und vorsichtig in der Form mischen, damit die Eimischung gleichmäßig verteilt wird. Den Kuchen mit den Orangenscheiben garnieren.
  7. Im vorgeheizten Ofen 45 Minuten goldgelb backen, bis der Kuchen stockt. Sofort nach dem Backen mit dem abgekühlten Sirup begießen und mindestens 1 Stunde einziehen lassen. In der Backform in Stücke schneiden und servieren.

War lecker und bei den Kollegen gut angekommen. Die Orangenschale gibt den ganzen eine herbe Note, welche durch die Süße gut neutralisiert wird. Ein erfrischender Kuchen, perfekt für den Sommer.