Mein Instagram-Jahr #2o16

Ich habe im Facebook gefragt, ob ihr ein Instagram-Rückblick möchtet und da es viele Likes (ich sollte öfter Fragen im FB stellen :D) gab: HIER IST ER!

Essen

Ich habe mehr Essensbilder gepostet als ich erwartet hätte. Dadurch das Rini kein Brei mochte, haben wir von Anfang an mit “BLW” gestartet. Das bedeutet Baby Led Weaning. Das Baby bekommt unser Essen, aber natürlich unter ein paar bestimmten Kriterien. Angefangen hat Rini mit Möhren-, Kartoffel- und Apfelsticks. Und schließlich wurde das Angebot ausgeweitet. Auf dem ersten Bild sieht man etwas Obst und ein Käse-Schinken-Muffin.

Natürlich durften auch keine Nudeln fehlen: Spaghetti Bolognese (Lätzchen mit Ärmel ftw!).

Als das mit dem Löffel auch schon klappte habe ich Kartoffelsuppe gemacht.

Zu Rinis Geburtstag gab es ein glutenfreies Erdbeer-Tiramisu. Am zweiten Tag hätte es bestimmt besser ausgesehen, da die Erdbeersahne da etwas fester war…

Auf dem fünften Bild sieht man selbstgemachte Gummifiguren mit Himbeergeschmack.

Und auf dem sechsten Bild das letzte Mal Babygeeignet: Pfannkuchen mit Banane und Apfel

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Falls ihr euch fragt warum es dann nicht mehr Babygeeignet ist: Ich habe, nach dem sie ein Jahr alt war wieder etwas mehr Zucker verwendet, davor gar nicht!

Das vorletzte Bild unter dieser Kategorie ist Pulled Pork. Leider nicht ganz so geworden wie es sollte, aber dennoch ganz lecker. Das haben wir mal gegessen als Rini schon im Bett lag. Fleisch ist sowieso nicht ganz so ihrs.

Und das letzte Bild ist von der Vorweihnachtszeit. Die Kekse haben wir gemeinsam gebacken.

Katzen

Katzen dürfen natürlich auch nicht fehlen! Eigentlich gibt es da nicht viel zu sagen. Cody, Maggie, Cody, Cody, Cody beim Frühstücken und Cody beim auspacken der PlayStation VR.

Chemnitz

In der Elternzeit war ich viel draußen unterwegs, aber ehrlich gesagt habe ich zu wenig Bilder gemacht dafür. Das erste Bild ist ein Park der im Zentrum gelegen ist, gefolgt von ein Wäldchen in Altendorf und ein Feld in Schönau. Auf dem vierten Bild sieht man ein schönes Backsteingebäude.. Ich liebe es, wie die Seite so schön begrünt ist. Und noch zwei Bilder wo ich nicht unterwegs war, sondern einfach im Wintergarten stand: Einmal Sonnenaufgang und die Chemnitzer Esse die gerade abfärbt :D

Sonstiges

Und zu guter Schluss noch drei Bilder die in keine Kategorie passen: Ein Hamster der die Kekse von Rini klaut!
Ausmalen für Erwachsene was ich echt total toll finde, aber viel zu selten mache. Aber hey: Hab von Nossy ein Buch geschenkt bekommen *_* Und dann noch ein Bild aus Mühlau als Pille und ich mein neues Smartphone getestet haben. Richtig schön kitschig mit Sonnenstrahlen. Hach…

 

 

So :) Hoffe euch hat der Rückblick gefallen!

Zombieapokalypse

“Ganz schön viel Chaos!”, rief ein Autofahrer von der Gegenfahrbahn durch unser offenes Fenster.
“Ja, alle verrückt”, antwortet mein Freund, der hinter dem Lenkrad sitzt. Rini und ich sitzen auf der Rückbank und beobachten das Spektakel um uns herum.
“Man möchte nicht der Bombenfinder sein”, sagt der Mann.
“Ja”, sagen darul und ich aus einem Munde und lachten.
“Glaubt es mir! Ich habe sie schließlich gefunden.” Wir waren sprachlos. “Ja, wirklich!”, beteuerte der Mann.

 

Doch wollen wir von vorn anfangen:

Ich liebe Zombies und erst recht Zombieapokalypsen. Bereits lange vor Walking Dead faszinierte mich dieses Thema. Ich glaube spätestens nach 28 Days Later war diese Faszination da und viele können nur den Kopf schütteln. Es verhält sich ähnlich, wie meine Verrücktheit zu Katzen. Umso älter ich werde, umso schlimmer wird es!

Manchmal frage ich mich, wie es wohl sein würde, wenn so eine Katastrophe über Chemnitz heimfallen würde. Wie lange würden wir überleben? Würden wir plündern (hoffentlich!)? Wie lange würden unsere Vorräte reichen?

Am Dienstag, den 25.1o.2o16, trat eine andere Ausnahmesituation ein: Meine Kollegin berichtet von ihrem Freund, der erzählte, dass eine Fliegerbombe in Chemnitz gefunden wurde. Sofort wurde wild drauflos gegoogelt und der Ticker der Freien Presse verfolgt. Immer wieder aktualisierten wir ihn um auf dem laufenden zu bleiben.

Hier der Ticker!

Wenn jemand etwas über den Ablauf wissen möchte, so kann er gern da nachlesen. Vieles war zum Kopf schütteln, erst recht wenn man mittendrin war. Als ich zumindest gehört habe, dass 15:30 Uhr die Evakuierung beginnen soll, bin ich vorzeitig von der Arbeit aufgebrochen. Gerüchte zufolge sollte es eine Splitterbombe sein und der Radius wurde von 500 Meter auf 1000 Meter erweitert. Bei 500 Meter wäre es nur die Kita gewesen, aber nicht unser Wohnhaus.

Zuhause angekommen, wurden die Taschen gepackt für den Ernstfall. Die meiste Information ging über Internet. Twitter um genau zu sein. Dementsprechend wussten es gar nicht soviele. Bestimmt war vieles “Buschfunk” gewesen. Kollegen, Familie, Freunde die einen auf den laufenden hielten, aber genügend standen vor einer Absperrung.

Dann wurde es ernst: Alle sollen im Sperrgebiet die Wohnungen verlassen. Licht sei auszuschalten, damit die Polizei sehen kann ob das Haus wirklich leer ist. Wir setzten uns ins Auto und fuhren Richtung Mittweida zu meinen Schwiegereltern in spe. Es dauerte ewig! Viele Menschen versuchten in die Stadt zu gelangen und hielten somit den Verkehr auf, der hinaus wollte. Sie ignorierten Straßensperren. Stritten sich mit Polizisten herum.
Da sperrte die Polizei die Linksabbiegerspur ab und was machen die Leute? Fahren auf der Rechtsabbiegerspur und biegen dann einfach links ab. Direkt auf die Polizei zu und blockieren somit die Kreuzung, weil sie nicht verstehen wollen, dass sie nicht in die Stadt dürfen. Wer den Ticker nicht gelesen hat: Eine Beamtin wurde sogar verletzt, weil sich jemand geweigert hat zu gehen. Unfassbar!

Bereits bei der ersten Straßensperre standen wir eine Weile und ein Polizist deutete uns an, wir sollen das Fenster herunter machen. Aber er sagte uns nichts Wichtiges. Er beklagte sich nur wie schlecht alles organisiert wurde und das es kein Wunder ist, wenn so ein Chaos entsteht. Wir konnten weiter fahren, nach dem er von einer Beamtin gerufen wurde, weil sie nicht allein 4 Straßen überblicken kann.

Ein paar Meter weiter standen wir wieder da und unser Fenster war noch unten. Deswegen entstand das Gespräch mit dem ich diesen Blogeintrag begonnen habe. Der Bauarbeiter hatte einen guten Tag. Ich würde sogar Glückstag nennen. Die Bombe hätte genauso gut hochgehen können.

Wir haben zumindest einen ruhigen Abend bei den Schwiegereltern verbracht und am nächsten Tag konnten wir wieder nach Chemnitz zurückkehren. Rini in die Kita, ich auf Arbeit und darul verbrachte den Tag krank zuhause. Alles war wieder beim Alten:

Die Normalität war zurück, als wäre sie nie weggewesen.

 

P.S.: Mit Zombies wäre es also total verrückt!