Love Letters to the Dead – 2. Blogeintrag

Wie bereits gestern angekündigt, kommt heute der zweite Blogeintrag zu dem Buch “Love Letters to the Dead” [Hier die Buch Rezension].

[…] Ich glaube, es gibt viele Menschen, die gern etwas Besonderes machen würden, aber solche Angst haben, den Erwartungen der anderen nicht genügen zu können, dass sie es lieber gar nicht erst probieren. […]

Als ich das las, musste ich sofort an meine Zeilen von letzter Woche denken. Ich habe es auch direkt zwei Personen geschickt und sie sagten auch sofort: “Wie das, was du geschrieben hast!” Es ging um den Blogeintrag 27 Fakten über mich. Es waren Punkt 6 und 7 wo es darum ging, dass ich einiges nicht mache, weil ich Angst habe ausgelacht zu werden, weil ich halt nicht genüge.

 

Laurel schreibt zu River Phoenix:

Du sagst ihm, Gott hätte ihm ein besonderes Talent geschenkt, das er nicht verlieren soll. „Kinder verlieren nämlich immer alles, wenn sie niemand haben, der auf sie aufpasst.“

Und ich denke, dass betrifft nicht nur Kinder. Mehr dazu nicht, fand es einfach schön ;)

 

Ein Zitat von Jim Morrison (wie weit das stimmt, weiß ich nicht, steht so im Buch):

„Ein wahrer Freund ist jemand, der dich voll und ganz du selbst sein lässt. Der nichts von dir erwartet. Der dich so nimmt wie du bist, ganz egal, was auch immer du in einem Moment gerade fühlst – oder nicht fühlst. Das ist es, worauf es bei der wahren Liebe ankommt: den anderen sein zu lassen, was er wirklich ist.“

Genau das wünscht man sich doch immer, aber oft verbiegt man sich dann dennoch. Damit man in die Gesellschaft passt. Weil man oft Angst hat, dass seine Gedanken nicht “richtig” sind.

 

Und zum Schluss geht es um ihren (Ex-)Freund:

[…]ich glaube, ein Teil von mir hat sich gleichzeitig gewünscht, er könnte in mich hineinschauen und all die Dinge sehen, die ich mich nicht getraut habe, ihm zu erzählen. Aber Menschen sind nun mal nicht transparent. Wenn wir wollen, dass uns jemand wirklich kennenlernt, müssen wir uns öffnen und über das sprechen, was in uns vorgeht. […]

So wahr! :)

Eigentlich habe ich immer Textpassagen die mir gefallen in Büchern, aber ich mache mir selten die Mühe es festzuhalten. Vielleicht sollte ich es häufiger machen. Damit behalte ich auch für mich diese tollen Textzeilen in meinen Kopf oder werde es irgendwann hier auf meinem Blog entdecken, wenn ich alte Beiträge lese.

Macht ihr das auch? Textpassagen sammeln? Und was sagt ihr zu meinen ausgewählten Texten?

[Gelesen] Love Letters to the Dead

Ich habe noch nie ein Buch wie jenes gelesen somit bin ich sehr begeistert, aber auch etwas enttäuscht. Klingt komisch? Ist aber so!
Aber fangen wir mal von vorne an:

Love Letters to the Dead

Klappentext:

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …

Handlung & Fazit

Eigentlich ist es schon grob zusammengefasst, wie das ganze Buch abläuft. Die wichtigsten Phasen sind festgehalten. Man erlebt mit Laurel ein ganzes Schuljahr. Wie es mit ihren Eltern abläuft, mit ihrer Tante, ihren neuen Freunden. Es ist spannend von jeden etwas die Geschichte zu erfahren, aber manches ist auch… komisch. Oft komme ich mit Laurel als Hauptperson nicht klar, weil ich sie gern packen möchte und rufen: „Mädchen, sag doch endlich was passiert ist!“ Nebenbei hofft man, dass es nicht das war, was man irgendwie von Anfang an denkt. Aber trotz, dass es fast so ablief wie erwartet, war es ein schöner Weg bis zum Ende. Briefe die total banal und unnötig wirken, machen am Ende doch etwas Sinn. Auch wenn man es kürzer hätte fassen können :D

Was mir aber besonders gefiel, waren die Zitate, Lieder und Handlungen die von den toten Stars erwähnt wurden. Einige kannte ich, einige nicht. Man fängt an zu googlen und sich wie Laurel für die einzelnen Personen zu interessieren. Ach, allgemein wie die Schwestern, Laurel und May, ihre Kindheit verbrachten fand ich schön. May, die immer wieder tolle Feenideen einbrachte und Laurel, die sich damit verzaubern ließ und eine wunderbare Kindheit erlebte.

Ich bin etwas hin und hergerissen, aber dieses Buch wird irgendwann mein Bücherregal zieren, da ich es noch einmal lesen würde. Diesmal hatte ich es als eBook bei der Stadtbibliothek Chemnitz ausgeliehen.

So viel zum Buch, morgen kommt noch ein weiterer Blogeintrag darüber. Über die Abschnitte die mich am meisten berührten =)